Helden des Nürburgrings Der Autor

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Webmaster Reinhold Zitzelsberger

Letzte Änderung

Donnerstag, 22. August 2013 

Helden des Nürburgrings

50 Jahre live miterlebt

von Klaus Ridder

Ein historischer Bildband über die Heroen der ‚Grünen Hölle’

1956 fuhren drei Jungen von Neustadt a.Rbge. in der Lüneburger Heide mit dem Fahrrad zum Nürburgring, um den Großen Preis von Deutschland mit zu erleben. Klaus Ridder, der damals die Reise plante, hat seit dieser Zeit den Motorsport verfolgt und nunmehr eine weiteres Buch ‚Helden des Nürburgrings’ veröffentlicht, in dem er über 100 Rennfahrer aus der Sicht eines Fans porträtiert.

Anfang der 50er Jahre hatten Mercedes-Rennwagen eine neue Ära im Automobilsport eingeleitet. Juan Manuel Fangio wurde 1954 und 1955 Weltmeister auf Mercedes. Die Begeisterung der damaligen Jugend, dazu gehörte auch Klaus Ridder, war enorm. Klaus Ridder und seine Freunde wollten ein richtiges Autorennen erleben und starteten eine Fahrradtour zum Nürburgring. Auf der Hinfahrt machten sie noch einen ‚kleinen Umweg’, sie fuhren bis Heidelberg und dann zurück entlang des Rheins in Richtung Nürburgring (Eifel).

Für die drei Jungen aus einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide (sie waren 14 Jahre alt) war es schon etwas besonderes, einen richtigen Formel 1-Rennwagen und die Rennfahrerstars zu sehen.

Damals gab es auch noch Autogramme, die Formel 1-Piloten wie Juan Manuel Fangio( 5-maliger Automobilweltmeister), Stirling Moss oder Hans Herrmann waren noch ‚zum Anfassen’. Klaus Ridder kann sich noch daran erinnern, dass sein Freund eine Karte nach Hause schrieb „Ich habe schon sehr viele „Telegramme“ von den Rennfahrern bekommen (gemeint waren natürlich ‚Autogramme’). Eine Autogrammkarte mit den Unterschriften der damaligen Rennfahrerstars hat Klaus Ridder heute noch. Sie ist für ihn besonders wertvoll.

Über seine Erlebnisse im Motorrennsport hat Klaus Ridder nunmehr ein weiteres Buch geschrieben, das am Freitag (10.11.2006) im Deutschen Museum für Sport- undOlympiageschichte in Köln vorgestellt wurde. Für die Buchpräsentation wurde ein Ort gewählt, wo der Benetton Formel 1-Rennwagen ausgestellt ist, mit dem Michael Schumacher 1994 erstmals Weltmeister wurde.

Anlässlich der Buchvorstellung berichtete Klaus Ridder in einer spannenden Präsentation über ‚alte Zeiten’ und zeigte einige seiner Bilder..  So konnte sich Klaus Ridder noch daran erinnern, dass Wolfgang Graf Berghe v. Trips ihn 1957, wo er wieder mal am Nürburgring war, eine Karte für das Fahrerlager und die Boxen besorgte. Graf Trips verunglückte 1961 in Monza beim entscheidenden Kampf um die Formel 1-Weltmeisterschaft tödlich.

Auch Fahrer der ‚Neuzeit’ hat er als Fan kennen gelernt – aber heute ist es viel schwieriger, an die Stars heranzukommen – sie werden mittels elektronisch abgesperrter Fahrerlager leider von den Fans ferngehalten

Seit fast 50 Jahren begleitet Klaus Ridder das Renngeschehen auf dem Nürburgring mit der Kamera. Bisher unveröffentlichte historische und aktuelle Fotografien zeigen spannende Rennszenen, große Fahrer aus fünf Jahrzehnten und die Entwicklung des Automobilsports aus dem Blickwinkel des Fans. Aus seinem umfassenden Privatarchiv und Sammlerbeständen hat Ridder die 250 interessantesten Aufnahmen ausgewählt und mit kenntnisreichen Kommentaren versehen. Der Bildband vermittelt auf 128 Seiten die Faszination um die Helden des Nürburgrings, wie er sie auf der Nordschleife, der alten Südschleife, dem Grand-Prix-Kurs und im Fahrerlager erlebt hat.

·    Schon in den Nachkriegsjahren zogen die Rennen auf dem Nürburgring die Massen in ihren Bann. Die sowohl durch ihre Länge als auch die hohen Ansprüche an das Fahrkönnen einmalige Strecke in der Eifel machte einen Sieg in der „Grünen Hölle“ für jeden Fahrer zu einem besonderen Erfolg.

·      Faszinierende Bilder von der Strecke zeigen Szenen aus Rennen aller Klassen: Formel 1 und Formel 3 finden sich ebenso wie die Tourenwagen oder die legendären 1.000-Kilometerrennen. Natürlich dürfen auch die Motorrad-Grands-Prix’ und die 24-Stunden-Rennen nicht fehlen.

·    Der Motorsportfan feiert ein Wiedersehen mit den Helden vergangener Tage wie Juan Manuel Fangio, Stirling Moss, Wolfgang Graf Berghe v. Trips oder Hans-Joachim Stuck. Eine echte Rarität dürften Bilder der Familie Stuck sein, die in 3 Generationen Rennen fuhr (Hans Stuck, Hans-Joachim Stuck und ganz neu Johannes Stuck)

Das Buch ist ein Muss für alle, die sich für den Motorsport auf dem Nürburgring interessieren.

Klaus Ridder, Jahrgang 1941, war Kraftfahrzeugmechaniker und Diplomingenieur für Maschinenbau, Fachrichtung Kraftfahrzeugbau. Er war als Experte im Bundesverkehrsministerium für den Transport gefährlicher Güter tätig, hat zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften verfasst und einige Fachbücher über Gefahrgut herausgegeben. Seit 2003 ist er Gastdozent an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Mit dem neuen Bildband „Helden des Nürburgrings – 50 Jahre live miterlebt“ hat sich der leidenschaftliche Fan einen weiteren Traum erfüllt.

Mehr über Klaus Ridder, der seit über 30 Jahren in Königswinter am Rhein lebt( praktisch nur eine Stunde vom Ring) auf der Homepage www.motorsportridder.de.

HELDEN DES NÜRBURGRINGS– von Klaus Ridder

erschienen am 10. Nov. 2006 beim

Sutton-Verlag, ISBN 13-978-3-86680-073-1, 17,90 € (D), 128 S., 252 Abb.

Sie erhalten das Buch in jeder guten Buchhandlung.

 

Presse zum Buch HELDEN DES NÜRBURGRINGS von Klaus Ridder

http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1162473234020.shtml

Kölner Stadtanzeiger vom 03.01.2007
http://www.ksta.de/html/artikel/1162473228792.shtml

Helstorf Abfahrt 1956_1

Autogramme 1956_1

Schumi 1995

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Stuck HJ und Sohn Johannes

Klaus Truck GP2006_1

Mercedes Rennwagen 1958

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